Ihre Mitarbeiter sind immer mit den zum gegebenen Zeitpunkt optimalen Aufgaben beschäftigt

WAS MACHT DAS SYSTEM INNOVATIV?

Das IPOsystem-Produktionssystem ist das weltweit erste Smart-Factory-System, das die Algorithmen der schwachen künstlichen Intelligenz (Narrow Artificial Intelligence) verwendet und die Produktion selbstständig und direkt steuert.

Das IPOsystem trifft, ohne die Teilnahme von Planern und einer Direktaufsicht (!) in den Produktionshallen, optimale Entscheidungen bezüglich der Realisierungsreihenfolge und der Ressourcenauswahl für einzelne technologische Tätigkeiten. Das System leitet laufend und selbstständig die Arbeit von Angestellten und Maschinen, wobei es alle Änderungen hinsichtlich des Bestands dieser Ressourcen und der aktuellen Situation in der Produktionshalle in Echtzeit berücksichtigt. Im Falle jeglicher Abweichungen von den Standardannahmen führt das System sofort, innerhalb weniger Sekunden, Korrekturen und zusätzliche Optimierungen durch. Sofort nach der Anmeldung im System erhält jeder Angestellte die Aufforderung, die zum Zeitpunkt seiner Ausgabe optimale technologische Tätigkeit auszuführen. Auf diese Weise erhalten wir eine Produktionssteuerung mit dem effektivsten Durchführungsweg aller Produktionsaufträge und der maximalen Ausnutzung der verfügbaren Arbeitszeit von Angestellten und Maschinen.

Ein solches Produktionsmanagement ist eine Echtzeit-Produktionsoptimierung. Produktionsplanung und Ressourcenmanagement im IPOsystem erfolgen nicht durch Produktionsterminierung, sondern durch einen intelligenten Entscheidungsmechanismus, der das IPOsystem zu einem der ersten Systeme der ADS-Klasse macht (engl. Autonomous Decision System, ADS, dt. Autonomes Entscheidungssystem, poln. Autonomiczne Systemy Decyzyjne).

IDEALE LÖSUNG FÜR DIE BETRIEBSLEITUNG

Das IPOsystem unterscheidet sich wesentlich von Systemen wie MRP, ERP, APS und MES, deren Aufgabe in der Bereitstellung von Informationen besteht, die Menschen beim Entscheidungstreffen unterstützen können.

Wie die Praxis zeigt, sind die Betriebsleiter trotz Anwendung der genannten Systeme nicht imstande, die realen Folgen ihrer Entscheidungen für den gesamten Produktionsprozess, d. h. ihren Einfluss auf die Effizienz und die Realisierungsfristen aller Aufträge einzuschätzen.

Das IPOsystem bedeutet weitgehende Änderungen am Aufgabenbereich der Betriebsleitung. Ihre Hauptaufgabe nach Einrichtung des IPOsystems besteht in der Überwachung des Systems, die erlaubt, komplexe Planungs- und Logistikoperationen sowie direkte Aufgabenzuteilung an die Mitarbeiter in den Produktionshallen zu ersetzen.

Die Aufgaben der Systemverwalter werden somit auf folgende Punkte reduziert:

  • Eingabe von neuen Aufträgen mit geforderten Realisierungsfristen,
  • Eingabe von Informationen über die Änderungen des Ressourcenstands (betrifft Mitarbeiter und Maschinen, Beispiele: Abwesenheit am Arbeitsplatz, Maschinenausfall),
  • Überwachung der Einhaltung der Organisationsregeln in den Produktionshallen in der Phase der Systemeinrichtung,
  • Instandhaltung des Systems.

Systemverwalter gewinnen dadurch Zeit und bekommen ein Werkzeug zur Verfügung gestellt, das hilft, detaillierte Situationsanalysen durchzuführen. Das erlaubt wiederum eine deutliche Veränderung ihres Aufgabenbereichs: statt unter Zeitdruck und bei voller Verantwortung Entscheidungen treffen zu müssen, konzentrieren sie sich auf die Prozessoptimierung und die Umsetzung von Korrekturmaßnahmen im weitesten Sinne (in Anbindung an die Kaizen-Philosophie und das Lean-Management).

Die bei der Optimierung entwickelten Prozeduren lassen sich im IPOsystem festlegen, das diese dann in Entscheidungsprozessen berücksichtigt und ihre Umsetzung überwacht (Lösung des Problems des Prozedurenschwunds).

Das IPOsystem unterstützt die Prozesse der strategischen Planung und ermöglicht die Erhöhung der Unternehmenseffizienz u. a. in folgenden Bereichen:

  • Optimierung des Beschäftigungsstands je nach den Bedürfnissen zum jeweiligen Zeitpunkt,
  • Optimierung der Investitionsprozesse in Bezug auf die Leistungseffizienz von Maschinen und Vorrichtungen,
  • Optimierung der Produktionsprozesse in Bezug auf bestehende Engpässe (knappe Produktionskapazitäten),
  • Erhöhung der Effizienz der einzelnen technologischen Prozesse (in Anbindung an das Lean-Management und die Kaizen-Philosophie),
  • Einführung von effektiven Bonussystemen.

Das IPOsystem liefert auch laufende Informationen über die tatsächlichen Realisierungskosten der einzelnen Aufträge und Produktionspartien.

Sie wissen immer,
was in der Produktion los ist.

IPOsystem und ERP-Systeme

Das IPOsystem ist kein Ersatz für Systeme wie ERP oder MRP. Es lässt sich vielmehr mit diesen Systemen integrieren und arbeitet gut mit ihnen zusammen.

Das IPOsystem ist eine Ergänzung zu den ERP-Systemen im Bereich der aktiven Prozessplanung und der Produktionssteuerung. Es liefert laufend (im Online-Modus) zuverlässige Informationen über Ressourcenstand, Produktionsaufträge, Realisierungsfristen, geleistete Arbeitszeit, Kosten, Ergebnisse von Qualitätskontrollen, Produktionsdefizite, Maschinenausfälle usw. Die im IPOsystem erzeugten Daten bieten umfassende Informationen über den Ablauf der Produktionsprozesse in jedem Unternehmen, das sich für die Einrichtung unseres Systems entscheidet.

Wegen besonderer Umstände der Ressourcenverwaltung (vollständige Kontrolle der Arbeitszeit der Mitarbeiter) liefern die im IPOsystem gespeicherten Daten über abgeschlossene Aufgaben und durchgeführte Prozesse ein zuverlässiges Bild der Unternehmensrealität.

Bisherige Lösungen erlaubten nur die Kontrolle der Arbeitszeit bei einzelnen Operationen. Von der Kontrolle war z. B. die Zeit für Übermittlung von Planungs- und Organisationsinformationen ausgeschlossen. Nachteil dieser Systeme ist nach wie vor das Fehlen einer vollautomatisierten Außenkontrolle der Arbeitszeit einzelner Ressourcen. Dies kann dazu führen, dass die Mitarbeiter ihre Aufgaben nicht ordnungsgemäß abarbeiten bzw. Aufgabenberichte abgeben, die falsche Informationen enthalten (z. B. in Bezug auf Zeit und Reihenfolge der Aufgabenbearbeitung). Die Automatisierung der Planungsprozesse und ihre Anbindung an die direkte Mitarbeiterverwaltung im IPOsystem ermöglichen die Lieferung von zuverlässigen Informationen über tatsächliche Realisierungszeiten jeder einzelnen technologischen Operation.

Jeder Mitarbeiter bekommt seinen ersten Auftrag automatisch zu Beginn seiner Arbeit zugeteilt, gleich nach der Anmeldung im System (RCP-Funktion). Weitere Aufträge werden dem Mitarbeiter innerhalb von max. 5 Sekunden zugeteilt, sobald dieser die vorangegangenen Aufgaben abgeschlossen hat. Das IPOsystem kontrolliert laufend die Bearbeitungszeit aller Aufgaben in den Produktionshallen und informiert die Produktionsverwalter automatisch und in Echtzeit über jede Überschreitung der geplanten Realisierungszeit für Aufgaben sowie über den Abschluss von Aufgaben bei einer geringeren Effizienz als vorgesehen. Das System berechnet zugleich die reale monatliche Effizienz jedes Mitarbeiters bzw. jeder Mitarbeitergruppe und ermöglicht das Vergleichen der Arbeitsparameter einzelner Ressourcen in beliebigen Zeitabschnitten.

Wie funktioniert das IPOsystem?